Live-Musik im Café Pauline, wenn Ossternhagen & Kulle das Paulikloster in Brandenburg an der Havel verzaubern

Foto: Markus Paulick

08. Oktober 2026 – 13:18 Uhr

Alfred Hampp – Unternehmensnachrichten

​Es gibt Orte, an denen die Zeit auf eine ganz besondere Art und Weise stehenzubleiben scheint – und die dennoch voller Leben stecken. Ein solcher magischer Spot an der Havel ist das Café Pauline, idyllisch gelegen im geschichtsträchtigen Paulikloster in Brandenburg an der Havel. Wer das Café Pauline in der Neustädtischen Heidestraße betritt, spürt sofort den ganz eigenen Charme dieses Hauses. Eingebettet in die historischen Gemäuer des ehemaligen Klosters, verbindet sich hier jahrhundertealte Backsteinarchitektur mit einer warmen, fast schon familiären Gastlichkeit. Antike Sitzgruppen, bequeme Sofas und liebevolle Details sorgen dafür, dass man sich vom ersten Moment an wie zu Hause fühlt. Ob bei selbstgebackenem Kuchen am Nachmittag oder einer herzhaften Brotzeit – hier lässt es sich hinter dicken Klostermauern wunderbar durchatmen.

​Doch das Café Pauline ist weit mehr als nur ein Ort zum Schlemmen und Verweilen. Wenn sich die historischen Räume mit handgemachter Live-Musik füllen, entfaltet das alte Kloster eine ganz besondere Magie. Musikalische Projekte wie Ossternhagen wissen genau, wie man diesen einzigartigen Vibe transportiert: ehrlich, handgemacht, direkt und mit ganz viel Herzblut. Dabei ging es dem Künstler Ossternhagen nie um ein Tribute oder um die Person Marius Müller-Westernhagen, sondern immer um die Musik selbst – um die großartigen Songs. Mit seiner unverwechselbar markanten Stimme und einem feinen Gespür für echte Musik präsentiert er bei seinen Auftritten leidenschaftlich gerne musikalische Perlen fernab des Mainstreams – darunter leidenschaftlich interpretierte Westernhagen-B-Seiten und selten gehörte Klassiker, die Kenner und Liebhaber handgemachter deutscher Rockmusik sofort in ihren Bann ziehen. Die rauchige, tiefgehende Note erinnert dabei an die großen Zeiten deutscher Rockgeschichte, bleibt jedoch stets völlig eigenständig und authentisch.

​Wenn hier die Gitarren erklingen und Geschichten besungen werden, verschmelzen die historischen Klostermauern und der erdige Sound zu einer perfekten Einheit. Es entsteht eine intime Atmosphäre, in der Künstler und Publikum ganz nah beieinander sind – kein steriler Konzertsaal, sondern ein Ort zum Anfassen und Miterleben. Nachdem Markus Paulick hier im März bereits mit seinem Projekt Kaetsch – ebenfalls im eingespielten Duo mit dem Gitarristen Kulle – für begeisterte Momente gesorgt hatte, kehren die beiden Musiker nun an diesen besonderen Ort zurück: Diesmal live unter dem Namen Ossternhagen, um das Café Pauline erneut zum Klingen zu bringen. Wer diesen besonderen Abend miterleben möchte, hat an diesem Freitag um 19:00 Uhr die Gelegenheit dazu. Eine gelungene Mischung aus historischem Ambiente, kulinarischen Genüssen und ehrlicher Musik – ein echter Kraftort für alle, die das Besondere suchen!  

Quelle:

von

Ossternhagen

Website:

Hier klicken

„Ossternhagen“ und Feliks Büttner bei Heike und Helmut im Wohnzimmer am 28.01.2023

Besucher schreiben:

Vorab! Es war ein tolles Konzert! Markus und Scotti fühlten sich in der intimen Wohnzimmeratmosphäre bei Familie Fett so richtig wohl. Um die 40 Gäste, die „Hütte“ war voll, lauschten den Songs von Westernhagen und feierten besonders die eigenen Songs von Markus. Während Markus mit seiner charakteristischen Stimme glänzte, welche zuletzt mit Whisky poliert zu Höchstform auflief, zauberte Scotti an der Mandoline und Ukulele. Ebenso mit der Gitarre in der Hand spielten beide Künstler die Songs von Westernhagen nicht einfach nur nach, sie interpretierten diese auf Ihre eigene Art und Weise. In dieser kleinen Wohnzimmerrunde wurden beide Künstler zunehmend experimentierfreudig und das zunächst typisch norddeutsch zurückhaltende Publikum, sang kräftig mit. Nach insgesamt knapp drei Stunden Spielzeit, beide waren noch lange nicht am Ende mit ihrem Repertoire, nahte das Ende – wenn es am Schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören…
Mit glänzenden Augen nahmen Markus und Scotti Abschied. Helmut überreichte als Dank besondere Geschenke an die Musiker – Grafiken aus der Region und eine Unterschriftensammlung der Gäste!
Ein unvergessener musikalischer Abend, er wird lange im Gedächtnis bleiben! Aber nicht nur die Musik wird haften bleiben, auch die Bilder von Feliks Büttner werden uns noch lange begleiten. Der in einer Mühle nahe Rostock wohnenden Maler und Grafiker ist weltbekannt durch seinen Aida-Kussmund. Heute Abend war er bei Familie Fett zu Gast um der Musik zu lauschen und Helmuts kleine Galerie zu begutachten. Helmut hat, inspiriert durch seine Arbeit in der Druckerei Weidner, welche für Feliks Büttner geschäftlich tätig ist, um die 40 Grafiken von Feliks zusammengetragen. Diese zieren derzeit die Wohnung von Familie Fett! Eine super Idee!
Vielen lieben Dank an Heike und Helmut und die vielen anderen Helfer!
Ines Klostermann und Klaus Christofori

Fotos: Michael Winter/www.optikos.de – Druckgrafik: Feliks Büttner

Ossternhagen auf TaximannTaxiTour

Nachdem sich auch zum Jahrensende abzeichnete, dass 2020 alles anders sein würde als in den Jahren zuvor, und und klar war, dass wir dieses Jahr kein „Rin in die Weihnacht“ feiern würden, begann das Nachdenken über andere Möglichkeiten.
Für uns Musiker ist es sehr schmerzlich, nicht spielen zu dürfen. Insbesondere Veranstaltungen, die eine lange Tradition haben und mit über die Jahre gewachsenem Erfolg turnusmäßig wiederkehren wie das Amen in der Kirche, vermissen wir ebenso wie unser Publikum.
Eine Idee saß im Kopf, erst ganz klein, ein Sandkorn nur, an das die Gedankenströme Partikel um Partikel ansetzen, so dass aus dem Körnchen eine Perle wird, noch ehe es in den Katakomben der Hirnwindungen auf Nimmerwiedersehen verschwindet. So oder ähnlich ging es uns mit dem Vorhaben, das Mitte Dezember reale Gestalt annahm. Ein Konzert im Taxi, touren durch Berlin, Musik ganz unmittelbar. „In Zeiten wie diesen“, längst zur Plattitüde verkommen, da ein Ende nicht in Sicht, brauchen wir alle Hoffnung, Mut, Zusammenhalt, Solidarität – nicht die staatlich verordnete.
Gemeinsam mit dem Pankower Taxi-Unternehmen Klewer veranstaltete Ossternhagen das traditionelle Konzert „Rin in die Weihnacht“ ganz anders als in den Jahren zuvor. Konzeption, Aufzeichnung und Schnitt erfolgte vollständig in Eigenregie. Entsprechend spontan, ungeschliffen, rau das Ergebnis, was durchaus so gewollt.
Unser Dank geht insbesondere an Michael Klewer für das zur Verfügung gestellte Großraumtaxi und an seinen Bruder Thomas, der uns mit Ruhe und Augenmaß durch die Stadt bugsierte. Und an Carola Schauer und Hartmut Radowski für das Festhalten dieser Aktion in Bild und Ton. An Rebecca (Sophie 11), Ferdi (Speiche) und Andreas (Engels Brunch) für die Versorgung mit wärmendem Glühwein.

Das Ergebnis ist ab sofort, unverzüglich, hier zu betrachten. Viel Spaß!